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über VESPA

     

Hochschule der Medien
Nobelstraße 10
70569 Stuttgart
www.hdm-stuttgart.de

Hochschule für Technik
Schellingstraße 24
70174 Stuttgart
www.HFT-stuttgart.de

Staatliche Akademie
der Bildenden Künste
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart
www.abk-stuttgart.de

Staatliche Hochschule
für Musik und
Darstellende Kunst
Urbanstraße 25
70182 Stuttgart
www.hmdk-stuttgart.de

 
     

30. Juni 2015

Fortsetzung: VESPA rollt weiter

Die Hochschule der Medien, die Hochschule für Technik, die Akademie der Bildenden Künste und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst arbeiten in der Sprachenlehre weiter zusammen. Die Rektoren unterzeichneten am 25. Juni 2015 die Vereinbarung zur Fortsetzung des im Mai 2012 gegründeten Verbundes für Sprachenangelegenheiten, kurz VESPA.

VESPA-Partner Petra von Olschowski, Matthias Herrmann, Rainer Franke und Alexander W. Roos (von links)

Die vier Stuttgarter Hochschulen übernehmen die Finanzierung des VESPA-Verbundes aus eigenen Mitteln für weitere drei Jahre. Die bisherige Projektförderung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg läuft Ende Juni aus. Die neue Vereinbarung dient als Grundlage für die weitere Zusammenarbeit in der Sprachlehre. Dafür wurden in den letzten drei Jahren einheitliche Strukturen geschaffen. Die Sprachausbildung ist bei allen VESPA-Partnern ein Kernelement ihrer internationalen Ausrichtung. Damit wollen die Hochschulen der steigenden Nachfrage nach einer gezielten Vorbereitung auf die sprachlichen Anforderungen während der Auslandsphasen und des Berufslebens gerecht werden, auf der Basis international vergleichbarer und anerkannter Sprachnachweise.

Übungsfeld für weitere Themen

Die Kooperation sei für alle Partner ein Gewinn, erläutern die Hochschulrektoren Prof. Rainer Franke (HFT), Prof. Dr. Alexander W. Roos (HdM) und Petra von Olschowski (ABK) und Prorektor Prof. Dr. Matthias Herrmann (hmdk) an der HdM. Die einen profitierten von der größeren Bandbreite des Sprachangebotes, so könnten etwa mehrere Leistungsstufen in einer Sprache angeboten werden; die anderen könnten ihre Sprachlernangebote professionalisieren. HdM-Rektor Roos sieht in der Zusammenarbeit bei der Sprachenlehre ein übungsfeld für weitere Themen: „Wir können uns alle noch viel mehr geben", so Roos. HFT-Rektor Franke freut sich darüber, dass alle vier Hochschulen das Modell gemeinsam weiter tragen. Er schätzt die angenehme Atmosphäre in der Kooperation. „Dadurch tummeln sich die Studenten nicht immer im eigenen Nest und profitieren voneinander", ergänzt Petra von Olschowski. Für Prorektor Herrmann ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit eine wichtige Botschaft an die Studenten: „Die aufgebauten Angebote haben Bestand und werden weiterentwickelt."

Richtige Reaktion auf Bedarf

Durch VESPA stehen Studenten, Professoren und Mitarbeitern nicht mehr nur die Sprachkurse der eigenen Hochschule offen, sondern auch die der Partner. Sie können unbürokratisch an den Veranstaltungen der jeweiligen Partnerhochschulen teilnehmen und sich auch für weniger nachgefragte Sprachen entscheiden, die die einzelnen Hochschulen nicht im Repertoire haben. Besonders positiv findet Dr. Barbara Garzia-Jansen, Leiterin des VESPA-Projektes und des HdM-Sprachenzentrum, die Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit, etwa bei der Beschaffung von geeigneten Unterrichtsräumen, bei Fortbildungen für Lehrkräfte oder dem Angebot von Blended-Learning-Kursen.

Insgesamt werden Kurse in neun Fremdsprachen angeboten: Englisch, Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Das Niveau reicht von Anfängerkursen bis hin zu fachsprachlichen Kursen. Außerdem wird ein sprachunabhängiges interkulturelles Training in Deutsch und Englisch angeboten.


22. Mai 2012

Gemeinsame Sprachlehre

Gemeinsame Sprachlehre: Petra von Olschowski, Dr. Regula Rapp,
Prof. Rainer Franke und Prof. Dr. Alexander W. Roos

VESPA steht für Verbund für Sprachenangelegenheiten und wurde Anfang 2012 von der Hochschule der Medien, der Hochschule für Technik, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste sowie der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst gegründet.

Mit VESPA streben die Hochschulen die Optimierung ihrer Strukturen, Inhalte und Prozesse im Bereich Sprachenlehre an. Die schrittweise Etablierung homogener Qualitätsstandards dient als Garant für die Qualitätssicherung der Sprachenangelegenheiten.

Im Verbund sollen einheitliche Strukturen im Sprachenbereich geschaffen werden, um die Hochschulen bei ihrer internationalen Ausrichtung zu unterstützen.

Dazu gehört u.a. die Durchführung gemeinsamer Sprachkurse nach vorheriger onlinebasierter Einstufung der Teilnehmer, die Vergabe einheitlicher Zertifikate und ECTS-Punkte, die Einrichtung gemeinsamer E-Learning-Bereiche mit entsprechender Fortbildung der Lehrkräfte, die Etablierung einer gemeinsamen Internet-Plattform und die Erstellung eines Leitfadens zur Qualitätssicherung im Sprachenbereich der Hochschulen.

Studierende, ProfessorInnen und MitarbeiterInnen aller beteiligten Hochschulen können so nicht nur die Angebote ihrer eigenen Institution, sondern auch die der Partnerinstitute nutzen.
Alle Sprachlernangebote orientieren sich am „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“. Ziel ist es, Kurse in 8 Fremdsprachen (Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Japanisch, Chinesisch, Französisch, Russisch) von A1 bis B2-Niveau verlässlich anbieten zu können sowie den internationalen Studierenden Deutschunterricht von A1 bis C2 zu ermöglichen.

Die Federführung des Projekts liegt bei der HdM, Ansprechpartnerin ist Dr. Barbara Garzia-Jansen.